Schienbeinkantensyndrom
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Aktualisiert am: 3. September 2020 | Werbelinks sind mit * gekennzeichnet & Anzeige, da Markennennung

Schienbeinkantensyndrom: Symptome, Ursache&Therapie

Das Wichtigste in Kürze über das Schienbeinkantensyndrom:

👣 » Bei Überbelastung können schnell Schmerzen am Schienbein auftreten.

👣 » Besonders Läufer, aber auch Tänzer und Wanderer, betrifft die Sportverletzung Schienbeinkantensyndrom.

👣 » Schienbeinkantensyndrom wird auch als shin splints bezeichnet.

👣 » Ursachen müssen analysiert und behoben werden.

👣 » Es gibt zahlreiche Maßnahmen gegen die unangenehmen Schmerzen am Schienbein.

👣 » Vorbeugemaßnahmen wie Dehnen, Aufwärmen vor dem Laufen und Laufanalyse sind ratsam.

👣 » Die Laufschuhe spielen ebenfalls eine wichtige Rolle! Lass dich richtig beraten.

👣 » Analysiere deine Trainingsgewohnheiten. Maximal 10% Steigerung Trainingsumfang zur Vorwoche.


Im Frühling geht sie wieder los, die Laufsaison. Tausende Anfänger, Fortgeschrittene und Profis tummeln sich auf den Straßen und Waldwegen. Bist du dabei mit dem guten Gefühl, etwas für dein Wohlbefinden und deine Fitness zu tun? Was, wenn die Gesundheit darunter leidet? Verspürst du bei Überbelastung Schienbeinschmerzen, leidest du vielleicht am Schienbeinkantensyndrom.

Was ist das Schienbeinkantensyndrom?

Dumpfe oder stechende Schmerzen an der Schienbeinkante sind das Hauptsymptom des Schienbeinkantensyndroms. Besonders Läufer, aber auch Tänzer und Wanderer, betrifft die Sportverletzung. Häufigste Ursache ist eine Überbelastung durch zu intensives Training. Zunächst treten die Beschwerden nur bei längerer Belastung auf. Ignorierst du das Warnsignal, kann der Schmerz chronisch werden und zum Stressbruch führen. Es gibt Wege, um dies zu vermeiden. Mediziner unterscheiden beim Schienbeinkantensyndrom zwischen zwei Arten:

  • Medial (auch Shin Splints oder mediales tibiales Stress-Syndrom):
    Der Schmerz strahlt auf der Innenseite des Schienbeins vom Knöchel bis unters Knie. Als Ursache vermuten Mediziner eine Fehlbelastung, wodurch Reizungen von Muskelfasern ins Knochengewebe einwirken. Eine X-Stellung der Ferse in Verbindung mit einem nach innen gesenkten Fuß gilt als erhöhter Risikofaktor für Shin Splints. Läufer, die vermehrt den Vorfuß belasten und den Fuß nach innen rotieren, sind häufig betroffen.
  • Lateral:
    Der Schmerz entsteht durch erhöhten Druck in einer Gruppe funktionell zusammengehöriger Muskeln. Lokalisiert ist das Symptom auf der Außenseite des Schienbeins. Begünstigt wird das laterale Schienbeinsyndrom, wenn du beim Laufen den Fuß stärker anhebst als nötig. Dieses Syndrom tritt weniger häufig auf als das mediale.

Meine TIPPS gegen Laufbeschwerden aus 2.000 gelaufenen Kilometern:
Welcher Arzt ist für was zuständig? Und wie findest Du den richtigen Arzt? Was tun gegen die Schmerzen in Hüfte, Leiste, Schienbein, Knie und Co?
Schmerzen beim Laufen, welcher Arzt hilft Dir weiter?


Welche Symptome treten bei einem Schienbeinkantensyndrom auf?

Das Shin-Splint-Syndrom äußert sich durch eine Reizung an der Schienbeininnenseite (Tibia) im Bereich der unteren zwei Drittel. Die Reizung befindet sich am Muskelansatz sowie an der Sehne des hinteren Scheinbeinmuskels. Die Symptome treten einseitig oder beidseitig auf. Durch wiederholte, andauernde Belastungen entsteht aus der Reizung eine Entzündung.

Typische Symptome der Periostitis:

  • stechende, dumpfe Schmerzen an der Innenseite oder Vorderseite deines Unterschenkels (unteres oder mittleres Drittel);
  • Schmerzen treten am Anfang während des Trainings auf und klingen schnell danach ab;
  • bei anhaltender Belastung treten die Beschwerden in Ruhe oder bei geringen Anstrengungen auf;
  • der Schmerz ist zunächst tolerierbar, später zwingt er dich zum Abbruch der Belastung;
  • Schwellung im betroffenen Areal;
  • Sensibilitätsstörungen.


Wie äußern sich Fachleute zum Schienbeinkantensyndrom?

(1) K.A. Karson und D.J. Couture in der "Physician Sportsmed":
"Tibia-Stressverletzungen, auch als "Shin Splints" bezeichnet, sind häufig die Folge, wenn sich die Umbauprozesse der Knochen nicht ausreichend an sich wiederholende Belastungen anpassen."


(2) Lars Peterson und Per Renström im Fachbuch "Verletzungen im Sport":
"Ursachen müssen analysiert und behoben werden: Hierzu gehören Achsfehlstellungen wie die Pronationsstellung des Fußes, ein Genu valgum oder eine Fehlstatik des Fußlängsgewölbes. Schuheinlagen sind bei bis zu 30 Prozent der Patienten wirksam."


(3) Dr. med. Ingo Tusk, Chefarzt an den Frankfurter Rotkreuz-Kliniken, in der "Welt":
"Dabei kann man die Triggerpunkte behandeln. Das muss in erfahrene Hände, denn das ist nicht ganz einfach." Liegen die Ursachen der Schmerzen im Fußgewölbe, dann ist erst einmal eine Einlagenversorgung sinnvoll, um das Gewölbe zu schützen und eine Fußfehlstellung auszugleichen."


(4) Das "Ärzteblatt":
"In der Therapie hat sich einerseits die Optimierung der Einlagenversorgung nach plantarer Druckverteilungsmessung beziehungsweise eine Anpassung des Sportschuhs und andererseits eine physiotherapeutische Behandlung bewährt. Eine vorübergehende Reduktion von Trainingsumfang und -intensität ist empfehlenswert. Zur Prävention wird häufig eine Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten der unteren Extremität mit einer Kräftigung der Unterschenkelmuskulatur gefordert."


Welche Ursachen gibt es für die Entstehung des Schienbeinkantensyndroms?

Das Shin-Splints-Syndrom tritt bei intensivem Lauftraining auf. Es ist die Folge einer Überbeanspruchung durch deutlich erhöhte Trainingsumfänge.

Die folgenden Ursachen liegen einer Periostitis zugrunde:

  • Wechsel der Bodenbeläge in Herbst und Frühling,
  • intensives Trainieren auf harten oder ungewohnten Untergründen,
  • hohes Trainingsaufkommen nach einer langen Pause,
  • abgenutzte Laufschuhe,
  • Fußfehlstellungen wie Plattfuß oder Pronation,
  • kürzlich umgestellte Lauftechnik.


Wie erfolgt die Diagnostik?

Die Diagnostik erfolgt anhand der auftretenden Symptome. Wichtig sind Angaben zu thromboembolischen Vorerkrankungen und deinem Laufpensum. Anhand deiner Schilderungen zum Auftreten der Schmerzen untersucht der Mediziner den betroffenen Bereich.
Die unteren zwei Drittel des Scheinbeins reagieren bei einem Schienbeinkantensyndrom druckempfindlich. Oft tritt eine diffuse Schwellung im betroffenen Bereich auf. Der Arzt verwendet apparative Diagnostik wie Röntgen oder eine Magnetresonanztomographie (MRT) um andere Ursachen für die Beschwerden auszuschließen:

  • Stressfrakturen,
  • Kompartmentsyndrom,
  • Muskelverletzungen,
  • Muskelhernien,
  • venöse Erkrankungen.

Treten die Schmerzen im unteren Abschnitt der Schienbeinkante auf, handelt es sich um ein mediales Schienbeinkantensyndrom. Bei der lateralen Form des Shin-Splints-Syndroms schmerzt der obere Schienbeinkantenbereich.


Wie verläuft das Shin-Splints-Syndrom?

Der Verlauf der Verletzung ist unterschiedlich. Er hängt davon ab, ob du eine Laufpause einlegst oder das betroffene Schienbein weiter belastest. Bei höherer Intensität der Schmerzen dauert die Ausheilung mehrere Wochen.
Belastest Du den Bereich weiter, treten die Schmerzen auch in Ruhe auf. Teilweise klagen Patienten über Nachtschmerzen. Lähmungen und Sensibilitätsstörungen behindern den alltäglichen Ablauf. Fieber und starke Abgeschlagenheit sind die Folge einer länger andauernden Erkrankung.


Welche Therapiemöglichkeiten gibt es beim Schienbeinkantennsyndrom?

Konservative Behandlungsmaßnahmen sind das Mittel der Wahl:

  • Laufpause,
  • Wechsel auf eine schienbeinschonende Sportart wie Radfahren und Schwimmen,
  • schmerzstillende Salbenverbände bei einem akuten Schienbeinkantensyndrom,
  • Einnahme schmerzlindernder Medikamente,
  • Injektion von Kortison-Lösung,
  • Physiotherapie,
  • Taping.

In seltenen Fällen ist ein chirurgischer Eingriff notwendig, bei dem der Arzt die Faszie des Muskels spaltet, um den Druck zu mindern.


Welche Risikofaktoren gibt es bei einem Scheinbeinkantensyndrom?

Aus einem Artikel von M. Tschopp geht hervor, dass:

  • Überlastung durch starken Trainingsanstieg,
  • Übergewicht,
  • ungeeignetes Schuhwerk sowie
  • unzureichendes Aufwärmen

das Risiko für das Auftreten des Shin-Splints-Syndroms erhöhen.

Hinzu kommen Faktoren wie:

  • Laufen auf harten Untergründen,
  • Fußfehlstellungen,
  • Trainingsfehler,
  • unzureichende Regenerationsphasen zwischen den Läufen.

Welche Maßnahmen kannst du ergreifen?

 Trage zur Prävention und Behandlung des Schienbeinkantensyndroms bei einer Fußfehlstellung eine Einlage oder Orthese.
Frage deinen Orthopäden nach einem geeigneten Hilfsmittel mit dem du anschließend gegen deine Beschwerden angehst. Einlagen und Orthesen unterstützen die Längswölbung des Fußes und reduzieren Stöße.

Schuheinlage
Diese Schuheinlagen habe ich vom Orthopäden verschrieben bekommen, da ich ein Senkspreizfuß habe. (*)


 Trage geeignete Laufschuhe und lass dich ausführlich beim Fachhändler beraten:
Stabile Schuhe mit guter Stoßdämpfung dienen der Prävention sowie der Nachsorge. Informiere den Verkäufer / Verkäuferin über deine Schmerzen. Bringe deine alten Laufschuhe mit! Anhand deiner abgelaufenen Schuhe kann der Verkäufer / die Verkäuferin deinen ungefähren Laufstil erkennen.

Laufschuhe von Brooks
Das sind eines meiner drei Paar Laufschuhe. Sind von Brooks und geben recht gute Stabilität beim Laufen (*)


 Schone dich:
Damit das Schienbeinkantensyndrom nicht chronisch wird, solltest du dich mit dem Laufen zurückhalten, bis unter Laufbelastung keine Schmerzen mehr auftreten. Gehe stattdessen Schwimmen oder Radfahren.


 Tape deinen Unterschenkel mit Kinesio-Tape:
Mit dem hochelastischen, selbstklebenden Kinesio Tape aus Stoff unterstützt du die Behandlung deiner Schmerzen. Es gibt Halt, indem es Muskeln und Gelenke unterstützt.


 Verwende eine Sprunggelenksbandage:
Sie stabilisiert den Knöchel und entlastet den Schienbeinmuskel.


 Gehe zur Physiotherapie:
Physiotherapeuten helfen Dir, Fehlstellungen zu korrigieren. Sie leiten dich zu Dehnübungen an und massieren kleine, verhärtete Muskelzellen, sogenannte Triggerpunkte. Akupunktur und Magnetfeldtherapie zeigen ebenfalls gute Wirkung.


 Konsultiere einen Orthopäden:
Mit einer Röntgen- und Ultraschalluntersuchung kann er ein Schienbeinkantensyndrom frühzeitig diagnostizieren und so eine Chronifizierung vermeiden. Bei Bedarf verschreibt er Dir entzündungshemmende Medikamente. Zudem stellt er Dir ein Rezept für die Physiotherapie aus.


 Nutze eine Faszienrolle:
Sie darf erst angewendet werden, nachdem die akute Entzündung abgeklungen ist. Das Rollen fördert die durchblutung und löst Verklebungen der Faszien. Zudem wirkt die regelmäßige Anwendung gegen Muskelverspannungen. du nutzt sie, indem du das Schienbein leicht versetzt aufstützt, um die Muskulatur zu treffen. Dann rollst du mithilfe deines Körpergewichts langsam auf und ab. Sie zeichnet sich durch ihre hohe Stabilität aus und wiegt nicht viel. durch das feuchtigkeits- und schmutzabweisende Material ist dein Pflegeaufwand gering.

Faszienrolle von Blackroll
Diese Faszienrolle verwende ich sehr gerne, um Verklebungen in den Waden (Wadenschmerzen und an der Schienbeinkante zu lösen. (*)


 Trage Kompressionsstrümpfe:
Erst nach Abklingen der akuten Entzündung darfst du sie anwenden. Sie dienen der Komprimierung der Waden- und Fußmuskulatur, sodass Stöße abgefangen und die Beine weniger stark beansprucht werden.


 Triggere dich selbst:
Die handliche Kugel auf einer kleinen Pyramide von TMX® dient zum Selbsttriggern, um mit gezieltem Druck Spannungen zu lösen und den Stoffwechsel anzuregen. Platziere den TMX® auf dem Boden, gehe in Knieposition und lege dein Schienbein langsam auf den Schmerzpunkt ab. Halte die Position drei bis fünf Minuten und ziehe dabei deinen Fuß leicht an. Danach dehnst du deine Schienbeinmuskulatur. Wende die Übung alle zwei Tage an.


 Reibe dein Schienbein zwei bis dreimal täglich mit Eis ab:
Das lindert die Schmerzen und entspannt die Muskeln. Dazu füllst du einen leeren Joghurtbecher mit Wasser und steckst einen Holzspatel hinein. Sobald das Wasser im Eisfach gefroren ist, streichst du circa fünf Minuten lang an der schmerzenden Stelle in Richtung Herz.


 Nutze das alte Hausmittel Quarkumschlag:
Die Milchsäurebakterien im Quark wirken der Entzündung entgegen. du trägst kalten Speisequark etwa einen halben Zentimeter dick auf das Schienbein auf. Anschließend umwickelst du es mit einem Handtuch und Frischhaltefolie. Ist der Quark warm und bröselig, entfernst du ihn.


Wodurch kannst du deine Schienbeinschmerzen vorbeugen?

  • Wärme dich auf: Indem du deine Muskeln lockerst und dehnst, bereitest du den Muskelapparat auf das Training vor.
  • Verwende die richtigen Laufschuhe: Neue, nicht eingelaufene oder alte Laufschuhe mit abgenutzter Dämpfung begünstigen das Schienbeinkantensyndrom.
  • Steigere dein Training langsam: Indem du Tempo und Kilometerumfang langsam erhöhst, reduzierst du das Risiko einer Überbelastung.
  • Gehe zur Laufanalyse: Die Laufanalyse deckt etwaige Fehlstellungen auf. Sie dient auch dazu, den richtigen Laufschuh zu finden.
  • Achte auf den Untergrund: Vermeide Lauftraining auf hartem Untergrund wie Beton oder Asphalt und wechsle die Begebenheiten nicht abrupt, zum Beispiel von Waldboden auf Asphalt. Laufe nicht zu häufig auf schrägem Untergrund, sondern wechsle regelmäßig die Laufrichtung.

▷ Hier findest du mehr über Schienbeinschmerzen beim Laufen

Indem du die vorbeugenden Maßnahmen beachtest, hast du die Chance, dem schmerzhaften Schienbeinkantensyndrom zu entgehen. Bist du von den Verletzungen an der Schienbeinkante betroffen? Jetzt ist es an der Zeit, deine Trainingsgewohnheiten zu ändern und für Entlastung zu sorgen. Dadurch gehen die Beschwerden meist zurück. Hältst du dich zudem an die Empfehlungen deines Arztes und Physiotherapeuten, kannst du bald wieder mit dem Lauftraining beginnen.


Meine Tipps

Meine persönlichen Erfahrungen mit dem Schienbeinkantensyndrom


 Zum Thema Einlagen in Laufschuhe:
Im Rahmen einer Laufanaylse bei einem Spezialisten wurde mir auch eine Einlage empfohlen. Ich habe allerdings diese Einlage abgelehnt, weil ich ca.99 Euro dafür zahlen sollte. Natürlich geht die Gesundheit der Füße vor, aber es war mir wirklich zu teuer. Einige Tage später hatte ich über Einlagen recherchiert und dabei festgestellt, dass man da vorsichtig sein muss. In einigen Fällen kann es schon sehr sinnvoll und hilfreich sein. Aber ich hatte die Verkäuferin gefragt, ob es in meinem Fall wirklich notwendig wäre. Sie zögerte etwas und schien mir unsicher, so daß ich vom Kauf abgesehen hatte. Ein Laufcoach berichtete mir anschließend noch, dass eine Einlage einen erheblichen Einfluß auf die Laufanatomie hat. Jede Änderung im Fußbett macht sich beim Laufen bemerkbar und man muss sich daran gewöhnen.


 Ich trage drei unterschiedliche Paare an Laufschuhen:
Ja, das ist mir beim Fachgeschäft empfohlen wurden und viele Laufcoaches bestätigen das. Ich trage schnelle Laufschuhe von Nike für meine Wettkämpfe. Für meine langsamen Läufe die Brooks. Und für alle Läufe habe ich noch meine leichten Saucony. Das wird empfohlen, damit sich die Beine und Füße jeweils nicht auf einen bestimmten Schuh gewöhnen. Betrifft auch die Gelenke, Sehnen und Muskeln. Ich kann das nur empfehlen, es bringt wirklich etwas regelmäßig mit unterschiedlichen Laufschuhen zu laufen!


 Schonung für Läufer:
Wenn du vom Schienbeinkantensyndrom betroffen bist und trotzdem deine Form aufrecht erhalten willst, gibt es Alternativen zum Beispiel: Radfahren oder Schwimmen. Ich habe in meiner schmerzhaften Zeit etwas länger pausiert und viel für Stabi und Rumpf gemacht, hat auch eine Menge gebracht.


 Physiotherapeuten:
Einen guten Physio zu finden ist leider echt schwierig. Ich frage einige meiner Laufkumpels, die dann immer einen guten Tipp für mich haben. Allerdings musst du hier beachten, dass du möglicherweise lange auf einen Termin warten musst.


 Faszienrolle der beste Freund eines Läufers:
Ja, die Faszienrolle mochte ich anfangs nicht. Aber nachdem mit meine Lauffreunde sagten, benutze sie mal für deine Waden, habe ich sie geliebt. Gerade nach längeren Läufern habe ich unmittelbar danach meine Waden mit der Rolle bearbeitet und diese fühlten sich gleich besser an. Die Waden zu bearbeiten, dehnen zu pflegen ist besonders wichtig um ein Schienbeinkantensyndrom bzw. Schienbeinschmerzen rechtzeitig vorzubeugen! Das habe ich neulich in der Fachzeitschrift Runnersworld von einem Experten gelesen. Die Wadenmuskulatur ist praktisch der Gegenspieler zu den Schienbeinen. Starke Waden und schwache Schienbeinmuskeln passen nicht gut zusammen!


 Kompressionsstrümpfe:
Die Kompressionsstrümpfe fand ich als Anfänger echt übertrieben, aber nachdem meine Schmerzen immer mehr wurden, habe ich sie mir gekauft. Und ich muss sagen, die haben wirklich was gebracht. Ich kann sie euch nur empfehlen. Teilweise schwer anzuziehen, weil diese Kompressionsstrümpfe natürlich durch die Kompressionswirkung sehr eng sind. Bei meinen Läufen habe ich festgestellt, dass ich durch diese Strümpfe deutlich weniger Spannung im Schienbein und in den Waden hatte.


 Schienbein eiskalt abduschen:
Wie meine Schmerzen mehr wurden, begann ich regelmäßig mit Wechselduschen an den Schienbeinen. Sehr warm und dann anschließend eiskalt. Sehr gewöhnungsbedürftig aber man gewöhnt sich dran. Mir hat das sehr gut geholfen! Nach dem Laufen muss man eh duschen, daher umso leichter die wichtigen Unterschenkel mit Wechselduschen zu belohnen.


Hast du hierzu noch weitere hilfreiche Tipps, habe ich etwas vergessen? Wenn ja, kannst du mir hier sehr gerne schreiben!


Quellen

  • Ororthinformthinform: https://orthinform.de
  • Runnersworld: https://www.runnersworld.de
  • Sportordination: https://www.sportordination.com
  • Deximed: https://deximed.de
  • Laufschuhkauf: https://www.laufschuhkauf.de
  • Dr. Walser: http://www.dr-walser.ch
  • Fitbook: https://www.fitbook.de
  • Welt: https://www.welt.de
  • Medon: https://www.medon.de/
  • Gesundheitscoach Köln: https://gesundheitscoach-koeln.de
  • Germanjournalsportsmedicine: https://www.germanjournalsportsmedicine.com
  • Ärzteblatt: https://www.aerzteblatt.de
  • TMX Trigger: https://tmx-trigger.de

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